1. Patienten

Die KAGes nimmt die führende Rolle im gesamten steirischen Gesundheitssystem bzw. Gesundheitswesen ein und unternimmt alles, um diese Führungsposition zu halten. Die KAGes orientiert ihr gesamtes Handeln im Rahmen ihrer finanziellen bzw. wirtschaftlichen, gesetzlichen, technischen und personellen Möglichkeiten an den Bedürfnissen der Patienten.
Die KAGes und ihre Betriebe wollen sich durch überdurchschnittliche Leistungen auszeichnen und weiter profilieren sowie das gute Image mittels geeigneter Maßnahmen pflegen, was nicht nur ein hohes Maß an Kompetenz, sondern auch an Glaubwürdigkeit bedingt.
Qualität ist die Grundlage aller Leistungsbereiche der KAGes.
Ziel:
Patientenorientiertes Hauptziel ist es, eine auf die bestehenden finanziellen, gesetzlichen, technischen und sonstigen Restriktionen bezogene optimierte, leist- bzw. finanzierbare intramurale Gesundheitsversorgung mit einem niederschwelligen Zugang zu garantieren und maßgebend bzw. führend bei allen Zielsetzungen, Vorgaben und Maßnahmen der Gesundheitsprävention und -fürsorge zu sein.
Die KAGes richtet sich darauf ein, dass auf Grund künftiger gesetzlicher Regelungen das medizinisch-pflegerische Versorgungsgebiet nicht bei den Landesgrenzen der Bundesländer Halt machen und die Gesundheitsversorgung daher Ländergrenzen überschreitend wahrzunehmen sein wird.
Strategien:
1.1.
Die medizinische-pflegerische Versorgung und Betreuung der Patienten erfolgt unter Beachtung medizinischer und pflegerischer Kriterien und Planvorgaben sowie wirtschaftlicher Ziele möglichst gleichmäßig und nach den vorgegebenen Qualitäts- und Erreichbarkeitskriterien.
1.2.
Die KAGes entwickelt ihr qualitatives und quantitatives Leistungsangebot für die künftigen Bedarfslagen durch eine flexible Leistungsangebotsentwicklung der primären, sekundären und tertiären Leistungen unter Beachtung der medizinischen Struktur- und Angebotsplanung rechtzeitig bzw. laufend. Kernziel der Leistungsangebotsentwicklung ist es, das der KAGes obliegende Gesundheitssystem finanziell, qualitativ und ergebnisorientiert zukunftssicher zu machen.
1.3.
Die Arbeitsteilung mit dem extramuralen Bereich, insbesondere mit den niedergelassenen Ärzten, wird aktiv gesucht und betrieben und flächendeckend ausgeweitet. Die Zusammenarbeit an den Schnittstellen wird optimiert.
1.4.
Die patientenbezogenen Prozesse werden auf der Grundlage von Standards systematisch und regelmäßig evaluiert. Auf die Analyse- bzw. Prüfungsergebnisse wird adäquat reagiert.
1.5.
Die Patientensicherheit bildet einen wesentlichen Schwerpunkt des Qualitäts- und Risikomanagements. Das Qualitätsgebot hinsichtlich Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität sowie das Gebot einer effektiven und effizienten Leistungserstellung haben einen zentralen Stellenwert.






