Vorstellung der neuen Primarii an der Landesnervenklinik Sigmund Freud
Graz, am 12. Oktober 2009 -
Drei ärztliche Toppositionen neu besetzt
Gleich drei neue Führungspositionen wurden an der LSF neu besetzt. Mit Primaria Dr. Wiltrud Hackinger als Leiterin der Psychiatrischen Abteilung 2, mit Primarius Dr. Christian Jagsch als Leiter der Abteilung für Gerontopsychiatrie und mit Primarius Univ.-Prof. Dr. Martin Kurz als Leiter der Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen konnten bewährte Mediziner für diese bedeutenden medizinischen Schlüsselpositionen gewonnen werden.
Leiterin der Abteilung für Psychiatrie 2:
Prim. Dr. Wiltrud Hackinger (Statement):
Die Psychiatrische Abteilung 2 ist zuständig für PatientInnen mit psychischen Erkrankungen aus der Obersteiermark und dem südlichen Burgenland. Weiters werden Patienten aus anderen Bundesländern und dem Ausland, die während eines Aufenthaltes in der Steiermark einer akutpsychiatrischen Behandlung bedürfen, an unserer Abteilung aufgenommen.
Das Behandlungskonzept beinhaltet primär sorgfältige Diagnostik. In Folge entwickeln wir einen den individuellen Bedürfnissen der PatientInnen entsprechenden, ganzheitlich orientierten Behandlungsplan im Sinne des biopsychosozialen Krankheitsmodells.
Die medikamentöse Therapie erfolgt entsprechend international anerkannter Leitlinien. Jede/r PatientIn wird zusätzlich durch den/die BezugsbetreuerIn psychotherapeutisch begleitet. Weiters beinhaltet der Therapieplan psychotherapeutische und psychoedukative Gruppensitzungen. Ergotherapie, Bewegungstherapie und Kunsttherapie erweitern das Angebot um körperorientierte und kreative Ansatzmöglichkeiten.
Dieses Konzept, das sich an der Lebensrealität des Patienten orientiert, wird umgesetzt von einem engagierten, verantwortungsbewussten, multiprofessionellen Team aus ÄrztInnen, Pflegepersonal, PsychologInnen, SozialarbeiterInnen, ErgotherapeutInnen und MitarbeiterInnen anderer Berufsgruppen.
Offenheit für medizinische und gesundheitspolitische Entwicklungen, interdisziplinären Austausch und kontinuierliche Fortbildungen zeichnet dieses Team ebenso aus wie das ständige Bemühen um ein respektvolles, freundliches Klima, in dem Genesung geschehen darf.
Zu unserer Abteilung gehört auch die Station für Forensische Psychiatrie. Weitere Behandlungsschwerpunkte sind die peripartale Psychiatrie mit zwei Mutter-Kind-Betten und die integrative Psychotherapie.
Die bewährte Zusammenarbeit mit allen Einrichtungen der LSF und externen Kooperationspartnern hilft uns ebenso dabei, unseren Versorgungsauftrag zu erfüllen, qualitätssichernde Maßnahmen zu setzen und an laufenden zukunftsweisenden Projekten mit zu arbeiten.
Im Sinne einer Vernetzung von Ressourcen werden auf Wunsch Angehörige in die Behandlung miteinbezogen, weiters pflegen wir seit Jahren im Rahmen des Verbindungsdienstes eine enge Zusammenarbeit mit den Beratungszentren unserer Einzugsregion. Auch mit anderen außerstationären Einrichtungen - z. B. mit den Kollegen im niedergelassenen Bereich, Sozialämtern und anderen im Gesundheitswesen tätigen Organisationen - wird im Bedarfsfall Kontakt aufgenommen.
Eine ressourcenorientierte stationäre Sozialpsychiatrie soll dazu beitragen, die Verweildauer im stationären Bereich zu verkürzen, die Behandlungsabläufe zu optimieren und einen reibungslosen, schonenden Übergang in den ambulanten und extramuralen Bereich zu ermöglichen.
Ein wesentlicher Arbeitsschwerpunkt der kommenden Zeit wird - neben der geplanten Verlegung der Abteilung in die Obersteiermark - die Umsetzung eines Organisationskonzeptes für die Forensische Abteilung sein.
Geboren : 14.05.1953 in Judenburg
Familienstand: Lebensgemeinschaft, eine Tochter
Ausbildung:
1959 - 1963 Volksschule Judenburg
1963 - 1967 Hauptschule Judenburg
1967 - 1971 Bundesgymnasium Judenburg
1971 - 1982 Medizinstudium an der Karl-Franzens-Universität Graz
Beruflicher Werdegang:
1982 - 1989 Ausbildung zur Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie
(LSF und LKH Graz)
ab Jänner 1993 Oberärztin an der LSF, APA II
2002 - 2008 1. Oberärztin an der Psychiatrischen Abteilung II der LSF
ab 01.08.2008 Interimistische Leitung der Psychiatrischen Abteilung II der LSF
05/2004 Implementierung der Mutter-Kind-Behandlung für Frauen mit peripartalen psychischen Störungen im Rahmen des frauenspezifischen Behandlungsschwerpunktes an der Station 4 der Psychiatrischen Abteilung II
seit 2004 Psychiatrische Beratung für traumatisierte MigrantInnen beim Verein ZEBRA
2005 - 2007 Zusammenarbeit der LSF mit ZEBRA: EU-Projekt B5 - Psychotherapie für Folteropfer in der Steiermark;
Qualitätsprojekt Interkultureller Arbeitskreis und Besuchsdienst für MigrantInnen an der LSF Graz
2005 Initiierung des Interkulturellen Arbeitskreises an der LSF
Zusätzliche Qualifikationen
Ausbildung in Systemischer Familientherapie (Institut für Systemische Familientherapie und Systemberatung)
Psychotherapeutenliste des Gesundheitsministeriums
Mitarbeit an der Drogenberatungsstelle des Landes Steiermark
Postgraduate - Lehrgang an der Akademie für Ganzheitsmedizin Wien mit Abschlussdiplom
Vortragende an der Schule für Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege
Stellvertretende medizinisch - wissenschaftliche Leiterin der Schule für psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege
Vortragstätigkeit im Rahmen von Pflegehelferausbildungen und -aufschulungen
Vortragende an der Akademie für Sozialarbeit des Landes Steiermark
Supervisionstätigkeit, Workshops, Kongressorganisation
Arbeitsschwerpunkte:
Sozialpsychiatrie, Frauenspezifische Psychiatrie, Peripartale Psychiatrie, Transkulturelle Psychiatrie
Tatsächliche Betten: ..........................................102 Betten
Stationäre Patienten (Aufnahmen): .......................1.341 Patienten
Ambulante Behandlungsfälle: .................................233 Patienten mit 726 Frequenzen
durchschnittliche Verweildauer: .............................22,7 Pflegetage
durchschnittliche Auslastung nach Pflegetagen:.....83,2 %
Personal:
12 ÄrztInnen
4 PsychologInnen
2,5 SozialarbeiterInnen
2 ErgotherapeutInnen
1 PhysiotherapeutIn
42 Diplompflegepersonen
20 PflegehelferInnen
2 Sekretariatsbedienstete
Leiter der Abteilung für Gerontopsychiatrie:
Prim. Dr. Christian Jagsch (Statement):
Im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit stehen die älteren und hochbetagten Menschen sowie natürlich die betreuenden Angehörigen. Es bedarf meist einer gemeinsamen Betreuung und Therapieplanung, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten.
Die Änderung des Namens der Abteilung in „Abteilung für Alterspsychiatrie und Alterspsychotherapie" sollte nach außen hin eine weniger stigmatisierende Wirkung haben als der Begriff „Gerontopsychiatrie". Dieser Begriff wird von vielen nicht verstanden, bei älteren Menschen oft abgelehnt, sie wollen nicht als „Gerontos" bezeichnet werden.
Derzeit werden fast alle Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen, die über 65 Jahre sind und stationäre Behandlung benötigen, an unsere Abteilung zugewiesen und nach nationalen und internationalen Richtlinien diagnostiziert und behandelt.
Die Behandlungsschwerpunkte liegen in der Abklärung und Behandlung von dementiellen Erkrankungen und organischen Psychosyndromen sowie den begleitenden Komplikationen wie Verwirrtheitszuständen und Verhaltensstörungen. Die bestehende Gedächtnisambulanz soll aufgewertet werden zur „Memory Clinic".
Weitere Schwerpunkte sind Gemütserkrankungen wie Depressionen und bipolar-affektive Erkrankungen, zusätzlich Angsterkrankungen und Psychosomatische Störungen. Diese Erkrankungen werden stationär und in Zukunft auch, wenn möglich, in einer Tagesklinik behandelt werden können.
Eine weitere Gruppe sind Patienten, die schon lebenslang an psychotischen Erkrankungen leiden und ins Alter gekommen sind.
In den letzen Jahren sind zunehmend ältere Menschen mit internistischen Erkrankungen, oft auch multimorbide Patienten aufgenommen worden, da es zu wenige Geriatrie- und Palliativstationen gibt. In Zukunft soll sich dieser Zustand verändern, so dass wir uns wieder mehr auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren und auch Betten einsparen können, wie dies geplant ist.
Neuere Therapieansätze sollen zusätzlich zu den bereits bestehenden Angeboten („Snoezelenraum") etabliert werden, zum Beispiel Aromatherapie, Validation sowie einen für an Demenz erkrankte Patienten geeigneten Garten.
Die Einrichtung einer Telefon-Hotline für niedergelassene ÄrztInnen, Pflegeheime und Angehörige könnte eine Unterstützung vor allem für ländliche Regionen bedeuten, sodass akute stationäre Einweisungen reduziert werden könnten.
Als organisatorische Schwerpunkte steht eine enge Vernetzung der extramuralen und intramuralen Bereiche im Vordergrund, weiters eine enge Kooperation, einerseits mit den universitären Einrichtungen für Psychiatrie und Neurologie, andererseits mit allen Versorgungseinrichtungen vor Ort.
Durch laufende Fort- und Weiterbildungen sollen StudentInnen, niedergelassene ÄrztInnen, Personen im Pflegebereich sowie pflegende Angehörige optimal ausgebildet und geschult werden.
Moderne qualitätssichernde Maßnahmen sollen der Abteilung helfen, ihre Abläufe und Strukturen zu analysieren und laufend anzupassen.
Ziele:
1. Aus der bisher psychiatrischen und geriatrischen Versorgungseinrichtung ein
Kompetenzzentrum für Alterspsychiatrie für die Steiermark entwickeln.
2. Die Abteilung für Alterspsychiatrie und -psychotherapie in der LSF Graz zum Vor-
zeigemodell für Österreich etablieren und dies auch nach außen präsentieren.
Geburt: 24.10.1963 in Wien
Familienstand: verheiratet mit Mag. Susanne Jagsch
2 Kinder: Maximilian (16 Jahre), Victoria (12 Jahre)
Ausbildung:
1970-1974 Volksschule in Wien
1974-1978 Gymnasium und Internat Stiftsgymnasium Kremsmünster
1978-1982 Oberstufenrealgymnasium in Linz (Internat Salesianum)
1982 Abschluss mit Matura
1983-1990 Medizinstudium an der Universität Wien
Wehrdienst: 1982-1983 Ausbildung zum Sanitätsgehilfen
in Hörsching und Salzburg
Beruflicher Werdegang:
seit 1.3.1995 Arzt für Allgemeinmedizin (Turnusausbildung im UKH Linz,
Klinikum der Kreuzschwestern Wels, LFK Wels)
seit 1.9.1999 Facharzt für Psychiatrie (Facharztausbildung in der Landes-nervenklinik Wagner-Jauregg Linz, Psychiatrische Klinik Wels)
9/1999 - 2/2005 Oberarzt in der Psychiatrischen Klinik Wels
3/2005 - 12/2007 1. Oberarzt, Stellvertreter des Primars und Ärztlichen
Leiters in der Psychiatrischen Klinik Wels
seit 6/2006 Gerichtlich beeideter Sachverständiger für Psychiatrie und
Psychotherapie
seit 1.1.2008 1. Oberarzt und Pirmar-Stv. (Klinikum Wels-Grieskirchen)
seit 8.3.2008 Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische
Medizin (Neue Berufsbezeichnung)
1988 - 1997 Ausbildung zum Psychoanalytiker im Linzer Arbeitskreis
für Psychoanalyse
1999 - 2003 Überregionale Weiterbildung in Analytischer Psychosentherapie, Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie, München
2004 - 2005 Weiterbildung in tiefenpsychologisch fundierter/psychoanalytischer
Psychotherapie Älterer, Lehrinstitut UP Dr. Radebold, Kassel
11/1997 Eintragung in die Psychotherapeutenliste
6/2000 Eintragung in die Gerontopsychotherapeutenliste
Diplomfortbildungen:
Diplom für Psychosoziale Medizin (1995)
Diplom für Psychosomatische Medizin (1995)
Diplom für Geriatrie (2001)
Diplom für Palliativmedizin (2005)
Diplom für Psychotherapeutische Medizin (2007)
Diplom für Fortbildung (laufend - zuletzt 2008 erneuert)
Lehrtätigkeit:
Pflegeschule Klinikum Wels - Grieskirchen, Akademie für Physiotherapie Wels, Vortragender beim Geriatriediplom der Ärztekammer Österreich, Lehrbeauftragter im Linzer Arbeitskreis für Psychoanalyse Linz/Graz
Weitere berufliche Tätigkeit und Projekte:
Leiter der Qualitätssicherungskommission, Verantwortlicher LKF-Beauftragter der Psychiatrischen Klinik Wels, Wahlarztordination in Wels, Konsiliartätigkeit in Krankenhäusern und Seniorenheimen, Gutachtertätigkeit für Psychiatrie und Psychotherapie, Vorträge, Seminare und Publikationen zu den Themen Alterspsychiatrie, Alterspsychotherapie und Qualitätssicherung
Tatsächliche Betten: ....................................109 Betten
Stationäre Patienten (Aufnahmen): ..............1.880 Patienten
Ambulante Behandlungsfälle: .......................316 Patienten mit 436 Frequenzen
durchschnittliche Verweildauer: ....................20,4 Pflegetage
durchschnittliche Auslastung nach Pflegetagen: 98,7 %
Personal:
16 ÄrztInnen
3 PsychologInnen
4 SozialarbeiterInnen
2 ErgotherapeutInnen
3 PhysiotherapeutInnen
88 Diplompflegepersonen bzw. PflegehelferInnen
3 Sekretariatsbedienstete
Leiter der Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen:
Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Kurz (Statement):
Persönliche Motivation für die Bewerbung für die Primariatsstelle:
• Die Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen an der LSF besitzt eine moderne, differenzierte Struktur, die für einen großen Teil der betroffenen Klientel phasenspezifisch angemessene Interventionen bietet.
• Daher bestehen ausgezeichnete Möglichkeiten zur Weiterentwicklung auf der Basis moderner Krankheits- und Behandlungsmodelle.
Ziele einer angemessenen Suchtkrankenhilfe:
• Möglichst viele Betroffene in ihrem Lebensumfeld erreichen
• Größtmögliche Schadensbegrenzung bei jedem Betroffenen und seiner Umgebung zum aktuellen Behandlungszeitpunkt
• Öffentliches Bewusstsein von Abhängigkeitserkrankungen als chronisch rezidivierende, aber gut behandelbare und großteils im bürgerlichen Mittelfeld vorkommende psychische Störung
Funktion und Angebot des spezialisierten Schwerpunktkrankenhauses:
• Partner der anderen Krankenhäuser, niedergelassenen Kollegen und extramuralen Einrichtungen in der Behandlung von Patienten, die im gemeindenahen Bereich vorübergehend nicht mehr behandelbar sind oder spezielle fokussierte Behandlungsbedürfnisse haben
• Subgruppenspezifische Behandlungsangebote (Gender, Alter, Comorbidität) mit interdisziplinären Kooperationen mit fachübergreifenden Krankenhauskooperationen, z. B. gemeinsamer Bereich für adoleszente (mit Kinder- und Jugendpsychiatrie) und alte Suchtkranke (mit Alterspsychiatrie), Akutbehandlung von Intoxikationen und Delirien (Intensiv-Einheiten)
• Aktive Vernetzungsarbeit mit extramuralen Einrichtungen
Visionen:
• Realisierung des Um- und Neubaus der Abteilung im A-Gebäude
• Höhere Attraktivität der Abteilung für die Bevölkerung durch starke Öffnung nach außen
• Schärfere Profilbildung und weitere Differenzierung des Behandlungsangebots für schwer und/oder komplex Suchtkranke (z.B. Krisenbetten für Drogenkranke, chronisch mehrfach geschädigte Abhängigkeitskranke), Tagesklinik, Spezialambulanz. Angebotsschwer-punkte für sozial gut integrierte Abhängigkeitskranke in Krisensituationen
• Kompetenzzentrum für die Behandlung substanzbedingter Störungen im Sinne institutionalisierter Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Disziplinen und Betreuungseinrichtungen (z.B. niedergelassene Ärzte, Intensivstationen, niederschwellige psychosoziale Betreuung, gemeindenahe ambulante Beratung)
Geburt: 14.06.1963 in Innsbruck
Familienstand: verheiratet, 2 Töchter (20 und 4)
Ausbildung:
1969-1973 Volksschule in Innsbruck
1973-1976 Akademisches Gymnasium in Innsbruck
1976-1981 II. Bundesgymnasium Lichtenfels in Graz (neusprachlich)
1981-1989 Studium der Medizin, Universitäten Graz und Innsbruck
1989 Promotion (Dissertation „Vergleich zweier psychiatrischer Versorgungssysteme")
Beruflicher Werdegang:
1987-1990 wissenschaftl. Mitarbeiter (Univ.-Klinik für Psychiatrie Innsbruck)
1990-1997 Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Neurologie an der Universitätsklinik für Psychiatrie Innsbruck
ab Okt. 1997 Leitender Oberarzt des „Therapie- und Gesundheitszentrums Mutters" (Universitätsklinik für Psychiatrie Innsbruck)
5.11. 2001 Habilitation („Psychopharmakotherapie der Schizophrenie")
1990 - 1997 Ausbildung zum Psychoanalytiker (Innsbrucker Arbeitskreis für Psychoanalyse
2003-2005 Traumatherapeutische Fortbildung in „Psychoanalytisch-Imaginativer Traumatherapie"
1996-1997 Hochschulkurs für medizinische Führungskräfte (Univ. Salzburg)
2009 Diplom für opiodgestützte Substitutionsbehandlung der ÖÄK
Lehrtätigkeit:
seit 1990 Praktikum für Medizinstudenten
seit 1993 Unterrichts- und Seminartätigkeit für unterschiedliche Veranstalter im Gesundheits- und Sozialbereich
ab 1996 Vorlesungen „Psychiatrie und Psychopathologie für Psychologen 1", „Psychiatrie der Abhängigkeitserkrankungen 1 + 2", „Psychodynamik psychotroper Substanzen", verschiedene Lehrveranstaltungen im Rahmen der neuen Studienordnung Medizin
seit 2002 Lehrbeauftragter am lnnsbrucker Arbeitskreis für Psychoanalyse
seit 2004 Lehrtherapeut der ÖÄK für die Ausbildung in den PSY-Diplomen
Forschungstätigkeit: Epidemiologie und Versorgungsforschung
1987-1991 Mitarbeit am „Psychiatrieplan Tirol", Pharmako-Epidemiologie, Psychopharmakotherapie der Schizophrenie
seit 1998 Leitung der Arbeitsgruppe für klinische Suchtforschung
Themenschwerpunkte: Neuropsychologie, Substitutionstherapie bei Opiatabhängigen, Frühintervention, Therapie-Evaluation/Prädiktoren, Somatische Folgen der Alkoholkrankheit/Alkoholismusmarker
Publikationen, Vorträge, Posterpräsentationen bei national. u. internationalen Kongressen
Weitere berufliche Tätigkeit und Projekte:
Dez. 1998 bis Jan. 01 geschäftsführender Obmann des gemeinnützigen Vereins „B.I.N. - Beratung, Information und Nachsorge bei Abhängigkeitserkrankungen"
seit 2000 Entwicklungs-, Referenten- und Trainertätigkeit im Rahmen des Projekts „pib-Prävention in Betrieben" (Kooperationsprojekt mit kontakt+co (Suchtpräventionsstelle) )
2005 Mitarbeit am Foliensatz der „Schulischen Suchtinformation" von kontakt+co
seit 2005 Entwicklungs-, Referenten- und Trainertätigkeit im Rahmen des Projekts „SALUTE - Kurzintervention in der hausärztlichen Praxis bei Patienten mit Alkoholproblemen" (Kooperationsprojekt von kontakt+co mit dem Therapie- und Gesundheitszentrum Mutters).
Gesundheitspolitische Gremien:
seit 1998 Vertreter des ambulanten Alkohol-Therapiebereichs im Tiroler Suchtbeirat
2002-2005 Vorsitzender des Suchtbeirates
2005 Mitglied der ÖBIG-Arbeitsgruppe Abhängigkeitserkrankungen
seit 2008 Referent für Suchtmedizin der Tiroler Ärztekammer
Tatsächliche Betten: ..................................125 Betten
Stationäre Patienten (Aufnahmen): ............950 Patienten
Ambulante Behandlungsfälle: .....................1.711 Patienten mit 15.765 Frequenzen
durchschnittliche Verweildauer: .................10,82 Pflegetage
durchschnittliche Auslastung nach Pflegetagen: 95 %
Personal:
18 ÄrztInnen
4 PsychologInnen
5 SozialarbeiterInnen
4 ErgotherapeutInnen / BeschäftigungstherapeutInnen
2 PhysiotherapeutInnen / SporttherapeutInnen
75,5 Diplompflegepersonen bzw. PflegehelferInnen
5 Sekretariatsbedienstete







