Vorstellung der neuen Pflegedirektorin DGKS Silvia Zolda am LKH Rottenmann
Rottenmann, am 11. März 2010 -
LKH Rottenmann: Neue Pflegedienstleitung offiziell vorgestellt
Pflegesynergien für beide Häuser nutzen
Ein Führungswechsel hat sich an der Spitze des knapp 217-köpfigen Krankenpflegedienstes am LKH Rottenmann vollzogen. Frau DGKS Silvia Zolda trat die Nachfolge von Pflegedirektorin DGKS Ilse Löb an, die in den wohlverdienten Ruhestand getreten ist.
Mit der 46-jährigen Obersteirerin übernimmt eine überaus erfahrene Pflegefachkraft diese Topposition im Krankenhaus: Sie blickt auf eine 27-jährige Erfahrung im Pflegebereich zurück, wobei sie im letzten Jahr als Pflegedirektion im LKH Bad Aussee ihre Führungskompetenz unter Beweis stellen konnte. Sie wird in beiden Häusern - LKH Bad Aussee und LKH Rottenmann die Leitung der Pflege ausüben und damit sinnvolle Synergien nutzen können.
Die neue Pflegedirektorin möchte die bereits bestehende hohe Pflegequalität fortführen und weiterentwickeln, wobei vor allem ein hohes Maß an „Menschlichkeit" - sowohl in der Betreuung der Patienten wie auch im Umgang mit ihren MitarbeiterInnen - eines ihrer obersten Schlüsselkriterien darstellt.
Berufliche Schwerpunktsetzung (DGKS Silvia Zolda)
Als Pflegedirektorin ist es mir wichtig, die aktuelle Situation im LKH- Rottenmann und im Verbund zu berücksichtigen. Folgende Fragen stehen für mich im Vordergrund:
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Welche Entwicklungen und welche Anforderungen sind abzusehen?
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Wie beeinflussen sie uns?
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Welche Qualifikationen werden dafür gebraucht?
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Wo liegen die Interessen, Erwartungen und eventuell auch Ängste der MitarbeiterInnen?
Die Führung und Begleitung der MitarbeiterInnen in der Pflege hinsichtlich Akzeptanz und Umsetzung des Maßnahmenplans im Krankenhausverbund wird in den nächsten Wochen ein sehr wichtiger Teil meiner Arbeit im LKH Rottenmann sowie im LKH Bad Aussee sein.
Meine Aufgabe sehe ich darin, die dafür notwendigen Strukturen und Prozesse zu entwickeln, zu begleiten und zu halten. Dabei möchte ich die MitarbeiterInnen unterstützen und diese in ihren Fähigkeiten stärken, sich bestmöglich auf Veränderungen einzulassen. Die aktive Kommunikation der MitarbeiterInnen zwischen den beiden Spitälern wie auch eine kreative Kooperation liegt mir sehr am Herzen.
Ich möchte aber auch die Organisation in der Pflege durchleuchten und auf Verbesserungsmöglichkeiten untersuchen.
Da die Spitalsleistung, in deren Mittelpunkt letztlich immer die PatientInnen stehen, das gemeinsame Werk unterschiedlicher Gesundheitsberufe ist, sollte man auch gemeinsam überdenken, inwiefern unsere Abläufe wirklich dazu beitragen, den Kunden zufrieden zu stellen.
Im Pflegedienst sind Verbesserungen und Weiterentwicklungen ständig erforderlich.
Für das Berufsbild sind zukünftige Herausforderungen auch darin zu sehen, die bestehenden Tätigkeitsbereiche qualitativ zu verbessern. Deshalb werde ich mich ferner um die Aus- und Weiterbildung meiner MitarbeiterInnen kümmern. Dies ist eine notwendige, geradezu lebenswichtige Grundlage, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Ein Schwerpunkt zum Thema Bildung ist außerdem die verstärke Konzentration auf die praktische Ausbildung unserer SchülerInnen und PraktikantInnen, durch die im Jahresziel vereinbarte Neuorganisation und Strukturierung der Praxisanleitung.
Führen kann nicht nebenbei erfolgen.
Auf der Medizinischen Abteilung ist die Einführung einer Bereichsleitung geplant. Diese Mitarbeiterin bzw. dieser Mitarbeiter kann dann verstärkt die Leitungs- und Führungsaufgaben wahrnehmen.
Die Fähigkeiten, die Kenntnisse und das Engagement der Mitarbeiter sind die größte Ressource im Gesundheitswesen.
Diese Fähigkeiten der Pflegemitarbeiter zu erkennen und freizulegen, ihre Persönlichkeit und das Interesse zu selbständiger Arbeit wachsen zu lassen und sie durch ihre persönliche Weiterentwicklung im Rahmen des Unternehmensziels zu fördern ist ebenfalls ein großes Anliegen von mir.
Auch Pflegende müssen gepflegt werden. Denn nur wo es zufriedene Mitarbeiter gibt, gibt es auch zufriedene Kunden.
Das bedeutet, dass nur fachkompetente, motivierte Mitarbeiter, die kundenorientiert arbeiten, sich mit den Zielen des Unternehmens identifizieren und selbst an Verbesserungen interessiert sind auch die Zukunft mitgestalten können.
Ambulante Fälle (2008):............................................21 527
Stationäre Patientenaufnahmen (2009):.........................8 619
Verweildauer (2009): ..........................................6,58 Tage
Auslastung nach Belagstagen (2009): .........................72,5 %
Betten (2009):....................................................190 Betten
Personal (31.12.2009): Vollzeitäquivalente gerundet
Diplomiertes Pflegepersonal:..........................................161
Pflegehelfer und OP-Gehilfen:.........................................56
Operative Eingriffe 2009:
Chirurgie:................................................................1 972
Gynäkologie:...............................................................521
Name: Silvia Zolda
Geburtsdatum: 23. Dezember 1963
Familienstand: Lebensgemeinschaft, 1 Sohn
Wohnort: Selzthal
Schulbildung:
1970 - 1974 Volksschule St. Michael
1974 - 1978 Hauptschule St. Michael
1978 - 1979 Handelsschule Leoben
1979 - 1980 1. Ausbildungsjahr der Krankenpflegeschule Graz
1980 - 1983 Allgemeine Krankenpflegeschule Leoben
1995 Weiterbildung für Führungsaufgaben, Graz
2007 - 2008 Universitätslehrgang für Pflegemanagement, Mödling
Beruflicher Werdegang:
1983 - 1984 DGKS - KH - Samonigg / Spittal an der Drau
1984 DGKS KH-Hallein
1984 - 1995 DGKS LKH - Rottenmann Chirurgie
Seit 1995 Stationsleitung LKH - Rottenmann Gyn/Geb/KiZi
Seit 1995 Vertretung der Pflegedirektorin
Seit 2005 Zusätzlich Qualitätsbeauftragte im LKH-Rottenmann
Seit 2009 Pflegedirektorin LKH Bad Aussee
Seit 2010 Pflegedirektorin LKH Rottenmann und LKH Bad Aussee
Bisherige berufliche Schwerpunkte und Aufgaben:
• Organisation und Gestaltung des Einführungstages neuer Mitarbeiter der Pflege
• Mitglied in der Projektgruppe Patientenaufklärung
• Mitglied in der Projektgruppe PPN (Personalbedarfsberechnung)
• Implementierung Schmerzmanagement in der Pflege Gyn/Geb-Abteilung
• Qualitätsmanagement, EFQM Assessorin
• Projektleitung ICG - Interdisziplinäre Chirurgie-Gynäkologie-Geburtshilfe-Station







