Eröffnungs- bzw. Spatenstichfeier zu Fertigstellung der Bauabschnitte 5 und 6 und Baubeginn Bauabschnitt 7 LKH Judenburg-Knittelfeld Standort Judenburg
Judenburg, am 1. Juli 2010 -
Zu- und Umbau am Standort Judenburg eröffnet
Bauprojekt punktgenau abgeschlossen
Die Errichtung des Spitalsverbundes fand im österreichischen Spitalswesen große Beachtung. Mittlerweile gilt der Spitalsverbund als Vorbild für zukunftsorientierte Spitalsplanung und hat zahlreiche Nachahmer gefunden.
Beide Häuser des Spitalsverbundes werden/wurden baulich wie medizintechnisch an die hohen infrastrukturellen Anforderungen eines Spitalsbetriebes angepasst. Exakt nach einem festgelegten Plan wurde/wird das Judenburger Haus in insgesamt sieben Bauabschnitten schrittweise modernisiert. Die Bauabschnitte 1 bis 4 wurden bereits bis 2006 realisiert und in Betrieb genommen.
Die beiden Bauabschnitte 5 und 6 konnten mit einem Kostenaufwand in der Höhe von 8,8 Millionen Euro sowohl von den Kosten her wie auch zeitlich nach Plan nun abgeschlossen und in Betrieb genommen werden. Erfreulich ist dabei die hohe heimische Wertschöpfung. 88 Prozent der Auftragssumme gingen an steirische Bauunternehmen, wovon beachtliche 74 Prozent an regionale Firmen vergeben werden konnten.
Zugleich wird der letzte Bauabschnitt 7 des langjährigen Modernisierungsprojektes gestartet. Die errechneten Kosten für die Neugestaltung des Eingangsbereichs und den Einbau eines Liftes belaufen sich auf 3,2 Millionen Euro. Im Oktober 2011 soll der Bauabschnitt 7 fertig gestellt werden und damit das Judenburger Spital über eine überaus moderne Infrastruktur verfügen.
Die einzelnen Bauabschnitte im Detail:
Der Bauabschnitt 5 beinhaltet den Umbau Altbau Erdgeschoss und erstes Obergeschoss sowie die Warenanlieferung und die neue unterirdische Technik-zentrale.
Kellergeschoss
Im Innenhof wurde eine unterirdische Haustechnikzentrale mit direktem Anschluss an das Stiegenhaus Altbau errichtet. Über einen außen liegenden Kollektorgang wurde die erforderliche Verbindung zwischen Altbau und Funktionstrakt hergestellt, die eine Entflechtung der Leitungsführungen der Haus- und Elektrotechnik und eine standardgemäße Neuinstallation erlaubt.
Erdgeschoss
Die Warenübernahme und die Pufferräume für die Cook & Chill-Wägen befinden sich unmittelbar im Eingangsbereich bei der Warenanlieferungszone. Weiters wurden das zentrale Medikamentenlager und die Räume zur Wäschemanipulation, Räume und Einrichtungen für die Haus- und Elektrotechnik sowie ein zentraler EDV-Raum hier errichtet.
Erstes Obergeschoss
Die Frühstücks- und Notküche mit den Lagerräumen und der Personalspeisesaal wurden im 1. OG untergebracht. Weiters wurden die Administrationsräume für die Allgemeinchirurgie und Pflegedirektion sowie Dienstzimmer hier situiert.
Die Verlegung des Labors aus dem Stationsbereich im 2. OG erfolgte in das 1. OG.
Warenanlieferung
Südseitig des Altbaues, parallel zur Gemeindestrasse situiert, wurde die neue Wirtschaftszufahrt zur Anlieferung aller Waren, Medikamente, Wäsche und Speisen errichtet. Über eine Rampe ist der gegenüber der Strasse tieferliegende gedeckte Ladebereich im EG erschlossen. Die Medgaszentrale und der Sauerstofftank wurden erneuert und können nun auch über die Wirtschaftszufahrt erreicht werden.
Der Bauabschnitt 6 ist ein Zubau an den Erweiterungsbau, um dringend benötigten Raum zu schaffen.
Kellergeschoss
Haustechnikwerkstätten
Erdgeschoss
Die zuvor im Funktionstrakt gelegene Endoskopie wurde in das Erdgeschoss verlegt und um fehlende Nebenräume erweitert.
Erstes Obergeschoss
Der Stationsuntersuchungs- und Behandlungsraum, ein Vierbettzimmer sowie fehlende Stationsnebenräume wurden hier errichtet.
Zweites Obergeschoss
Der Stationsuntersuchungs- und Behandlungsraum wird in Doppelnutzung auch als HNO-Konsiliararztzimmer verwendet. Ein Vierbettzimmer samt dazu-gehöriger Stationsnebenräume wurden realisiert.
Im Bauabschnitt 7 wird der Hauptzugang ins LKH durch die Errichtung einer Eingangshalle mit Wartebereichen und Rezeption neu gestaltet. Die neue Liftanlage in der Halle gleicht die unterschiedlichen Niveaus zwischen den Geschossen des Altbaus und Erweiterungsbaus aus. Durch die Neusituierung des Haupteinganges und der Wirtschaftsanlieferung kann der Eingangshof - funktionell vom Wirtschaftsverkehr befreit - für Fußgänger und Krankentransporte übersichtlich und ansprechend gestaltet werden.
Neben der Neugestaltung des Eingangsbereiches werden auch Teilbereiche der Ambulanzen und der Physiotherapie adaptiert.
Bauabschnitt 5 bis 7
Nutzfläche:.............................................................................................2.427 m²
Versorgungsfläche:...................................................................................694 m²
Verkehrsfläche:......................................................................................1.857 m²
Bauabschnitt 5 und 6
Baubeginn:............................................................................................Mai 2007
Inbetriebnahme:....................................................................................April 2010
Gesamtkosten:......................................................................................8,8 Mio. €
Bauabschnitt 7
Baubeginn:............................................................................................Mai 2010
Inbetriebnahme:....................................................................................Oktober 2011
Gesamtkosten:......................................................................................3,2 Mio. €






