Rechnungshof bestätigt Qualitätskurs der KAGes
Graz, am 1. Juli 2010 -
Streng unter die Lupe genommen haben die Prüfer des Landesrechnungshofes die Qualitätssicherung der KAGes. Das Ergebnis ist erfreulich. Generell wurden das KAGes-Qualitätsmanagement positiv beurteilt sowie wertvolle Anregungen und Empfehlungen zur Weiterentwicklung gegeben.
Für SpitalspatientInnen ist die Sicherheit einer hochkompetenten medizinischen und pflegerischen Betreuung die wohl wichtigste Anforderung an ein Krankenhaus. Dies erfordert die Angemessenheit der diagnostischen und therapeutischen Leistungserbringung, wie auch die Gewährleistung sicherer Abläufe im Spitalsbetrieb und das an allen Standorten. Daher zählen eine qualitätsgesichertes Arbeiten und der Aufbau einer „lebendigen" Fehlervermeidungskultur zum Arbeitsalltag aller KAGes-Bereiche. Der Erfolg wurde durch die hohen Werte bei Patientenzufriedenheitsmessungen und auch wiederholt durch nationale und auch internationale Auszeichnungen bestätigt. Aber das wohl schönste Zeugnis für die erfolgreichen Qualitätsbemühungen haben die Landesprüfer mit ihrem erfreulichen Prüfbericht ausgestellt.
Der Landesrechnungshof würdigt die innovative Qualitätsarbeit in den KAGes-Spitälern, auf deren Grundlage ein systematisch wirksames Qualitätsmanagement etabliert wurde. Hervorgehoben werden dabei die Erarbeitung einer Qualitätsstrategie, die Formulierung von Leitbildern und Zielvereinbarungen sowie die Zusammenfassung von Verhaltensregeln für die MitarbeiterInnen in einem eigenen KAGes-Kodex.
Der Landesrechungshof hat sehr umfassend alle Ebenen überprüft, die für die Qualität der Spitalsleistung von Bedeutung sind. Dabei wies er auch auf Verbesserungspotentiale hin und lieferte wertvolle Anregungen. Beispielsweise sollen die Ergebnisse von regionalen Verbesserungsprojekten auch allen anderen LKHs zur Verfügung gestellt werden, zur Prävention von Fehlern sollen standardisierte Checklisten eingesetzt werden oder bei der EFQM-Selbstbewertung soll auf einen Drei-Jahreszyklus geachtet werden. Diese Empfehlungen sollen nach eingehender Überprüfung möglichst rasch umge-setzt werden und die Qualitätsarbeit auch in Zukunft absichern und verbessern.
Für den KAGes-Vorstandsvorsitzenden Dipl.-Ing. Dr. Werner Leodolter liefert der Rechnungshof-Rohbericht einige neue interessante Fakten zur Weiterentwicklung der Qualitätsarbeit: „Wir freuen uns über das Lob des Landesrechungshofes und sehen die getroffenen Feststellungen als Ansporn, unseren bisherigen Weg konsequent weiter zu gehen."
Die KAGes-Medizinvorständin Univ.-Prof. Dr. Petra Kohlberger, MSc sieht den eingeschlagenen Weg, den Fokus der Qualitätsarbeit zunehmend auf die Ergebnisqualität zu legen, durch den Bericht absolut bestätigt.
Die Empfehlungen nimmt der KAGes-Vorstand dankend an und wird diese zum Wohl der der Patientenschaft berücksichtigen.





