Spatenstichfeier des Umbaues des Altbaues Knittelfeld Bauabschnitt 2
Knittelfeld, am 8. Juli 2010 -
Spitalsverbund Judenburg-Knittelfeld
Knittelfelder Spital wird modernisiert
Eine Woche nach der feierlichen Fertigstellung und dem Baubeginn eines Sanierungsprojektes im Judenburger Spital feiert das Haus in Knittelfeld den Startschuss für eine weitere bauliche Modernisierung.
Im Zuge der Errichtung des Aichfelder Spitalverbundes wurde auch ein attraktives baulich-apparatives Modernisierungsprogramm für die beiden Standorte Judenburg und Knittelfeld beschlossen. Durch die Umsetzung zahlreicher Projekte (beispielsweise der Inbetriebnahme einer topmodernen Magnetresonanztomographieanlage oder der leistungsfähigen Durchleuchtungsanlage modernster Bauart) konnten beachtliche infrastrukturelle Verbesserungen in den letzten Jahren erzielt werden.
Der Standort Knittelfeld wurde zu einem zukunftsweisenden internistischen und neurologischen Zentrum ausgebaut. Nach der Fertigstellung des imposanten Zubaus vor fünf Jahren mit Kosten von über 19 Millionen Euro - biegt das Modernisierungsprogramm mit der etappenweisen Generalsanierung in die Zielgerade ein. Um einen fortlaufenden Betrieb zu gewährleisten, erfolgt diese in zwei getrennten Bauabschnitten. Der in Angriff genommene Bauabschnitt betrifft die Generalsanierung des Westtraktes. Mit der - derzeit noch im Planungsstadium befindlichen - nachfolgenden Generalsanierung des Osttraktes wird das Haus Knittelfeld über eine beispielgebende baulich apparative Infrastruktur verfügen.
Gesundheitslandesrätin Dr.in Bettina Vollath bestätigt: „Die Zusammenführung der beiden Aichfelder Krankenhäuser zu einem Spitalsverbund ist weiterer Beweis, dass wir in unserem Gesundheitssystem Synergien nutzen und Potenziale zum Wohle der PatientInnen und ohne Einbußen in Sicherheit und Qualität der regionalen medizinischen Versorgung ausbauen können. Natürlich freut es mich besonders, dass wir heute gemeinsam den Startschuss für eine weitere wichtige bauliche Modernisierung des LKH Knittelfeld feiern dürfen und gemeinsam mit der KAGes einen weiteren Grundstein im Rahmen einer große Anzahl an Bauprojekten in den unterschiedlichen Regionen für die Versorgung der Steirerinnen und Steirer schaffen. Es zeigt, dass die KAGes und das Land Steiermark auch in Zeiten der Wirtschaftskrise weiterhin in das Gesundheitswesen investiert haben und investieren. Womit Arbeitsplätze nicht nur im Gesundheitsbereich, sondern auch in der Bauwirtschaft und den Nebengewerben verbunden sind. Gemeinsam arbeiten wir für eine leistbare, qualitative hochwertige Gesundheitsversorgung für alle Steierinnen und Steirer. Ein Danke nochmals an alle Beteiligten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit uns gemeinsam diese Weg gehen!"
Die Generalsanierung des Westtraktes im Detail
In den nächsten beiden Jahren wird der Westtrakt des Altbaus mit einem Kostenaufwand von rund elf Millionen Euro modernisiert. Angesichts der bekannt hohen regionalen Wertschöpfung von KAGes-Bauten - diese liegt bei rund 85 Prozent der Auftragssumme - ist mit einem starken Impuls auf die heimische Bauwirtschaft zu rechnen.
Folgende Bereiche werden generalsaniert:
Untergeschoss: Medikamentenversorgung, Technische Dienste, Haustechnik
Erdgeschoss: Notfallaufnahme, Ambulanz, Innere Medizin u. Neurologie, Verwaltung
Erstes Obergeschoss: Palliativstation mit 8 Betten
Zweites Obergeschoss: Sonderklasse-Station mit 22 Betten
Dachgeschoss: Archive, Haustechnik
Außenanlagen: Rettungszufahrt, Neugestaltung Hauptzugang, Patientengarten
Vorzeigebeispiel für Österreichs Spitalswesen
Mit der Zusammenführung der beiden Aichfelder Krankenhäuser zu einem Spitalsverbund wurde die beste machbare Spitalslösung für die beiden obersteirischen Bezirke getroffen: Einerseits konnte die Qualität und die Sicherheit der medizinischen Versorgung erhöht werden, andererseits wurden verbesserte organisatorische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen geschaffen. Wobei mit der Errichtung der Spitalsverbundlösung auch wichtige regional-wirtschaftliche Aspekte wie die Erhaltung der vielen Arbeitsplätze und zusätzliche starke Investitionsimpulse verbunden sind. Der Schritt zur Errichtung des Spitalsverbundes fand im österreichischen Spitalswesen große Beachtung und die Entwicklung wurde aufmerksam mitverfolgt. Mittlerweile gilt gerade in der derzeitigen Reformdiskussion über Österreichs Spitalswesen der Spitalsverbund als Vorbild für zukunftsorientierte Spitalsplanung und hat bereits zahlreiche Nachahmer gefunden.
Kosten ............................................................................................................. 11 Mio. €
Baubeginn ....................................................................................................... Mai 2010
Inbetriebnahme ............................................................................................... Mai 2012
Bauzeit ........................................................................................................... 24 Monate
Nutzfläche ....................................................................................................... 1.751 m²
Versorgungsflächen ............................................................................................ 307 m²
Verkehrsflächen ................................................................................................... 634 m²









