Presseunterlage anlässlich der Bilanzpressekonferenz der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H.
Graz, am 14. Juli 2010 -
Die Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. (KAGes) kann auf ein erfolgreiches Jahr 2009 zurückblicken. Sie konnte ihrer Aufgabe einer hochwertigen Gesundheitsversorgung der steirischen Bevölkerung in vollem Umfang gerecht werden.
So wurden im Jahr 2009 271.835 PatientInnen stationär und 924.805 PatientInnen ambulant betreut. Insgesamt war damit eine nahezu gleichbleibend hohe Inanspruchnahme des Leistungsangebotes der steirischen LKHs zu verzeichnen. Im Durchschnitt waren es 7.911 PatientInnen pro Kalendertag, die in den steirischen LKHs betreut wurden.
Die Anzahl der systemisierten Betten wurde auf 6.049 reduziert. Mit 16.464 MitarbeiterInnen (nach Köpfen) stellt die KAGes nicht nur einen bedeutenden Arbeitgeber, sondern auch einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für das Land Steiermark dar.
Dies zeigt sich auch in der Bilanzsumme von Euro 1.277.403.536,58. Die Gewinn- und Verlustrechnung für 2009 ergibt ein um Euro 25 Millionen besseres Ergebnis als geplant.
Erfreulich ist, dass die geringfügige Erhöhung des Personalstandes auf 14.657 MitarbeiterInnen (in Vollzeitäquivalenten) in den patientennahen Bereichen der Ärzte, des Pflegepersonals und des medizinisch-technischen Dienstes erfolgt ist. Im Verwaltungs-, Wirtschafts- und Technikbereich konnten durch straffe Organisation und Rationalisierung Personaleinsparungen zugunsten des patientennahen Bereiches umgesetzt werden.
Die wirtschaftliche Herausforderung bei der Führung des Gesundheitsunternehmens KAGes zeigt sich besonders deutlich im immer stärker werdenden Spannungsfeld zwischen medizinischem Fortschritt einerseits und begrenzten Finanzmitteln andererseits. Dazu wurden zahlreiche Maßnahmen gesetzt. Beispielsweise konnten durch eine Verstärkung des zentralen Einkaufs und des Einkaufscontrollings die geplanten Ausgaben für den Materialaufwand um Euro 4,7 Millionen unterschritten werden.
Auch im Bereich der zentralen Services konnte beispielsweise der EDV-Aufwand je Arbeitsplatz, wie bereits in den letzten Jahren, gesenkt werden: von Euro 1.349 im Jahre 2005 auf Euro 927 pro Arbeitsplatz.
Für 2009 und 2010 konnte seitens der KAGes ein Beitrag von jeweils rund Euro 50 Millionen zur Konsolidierung des Landesbudgets beigetragen werden.
Die vom Vorstand weiter vorangetriebene Entwicklung der Neuorganisation der KAGes zu einem modernen und schlagkräftigen Gesundheitsdienstleister wurde kontinuierlich fortgesetzt. Ziel ist es - gemeinsam mit allen MitarbeiterInnen -, die Kernaufgaben der Patientenversorgung auf höchstem Niveau sicherzustellen und die unterstützenden Bereiche als ergebnisverantwortliche Dienstleister schlank und effizient zu gestalten.
Damit stellt der Vorstand der KAGes sicher, dass auch in Zukunft die Versorgung der Bevölkerung auf hohem Niveau gewährleistet ist.





