Fusionierung der Krankenhäuser Feldbach und Fürstenfeld
Feldbach, 14. Dezember 2011 -
Die Landeskrankenhäuser Feldbach und Fürstenfeld werden mit 1. Jänner 2012 zu einem Krankenhausverbund zusammengeführt. Mit 369 Betten und 1100 Mitarbeitern entsteht damit das viertgrößte Spital des Landes. Attraktivität, Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit sollen so langfristig gewährleistetund ausgebaut werden. Trotz der dafür aufzugebenden Eigenständigkeit beider LKHs wird deren Zukunft durch den Zusammenschluss nachhaltig abgesichert.
Als Begründung für den Zusammenschluss nennt Betriebsdirektor Christian Rath die ständig steigenden Qualitätsanforderungen bei gleichzeitig immer stärker werdendem wirtschaftlichem Druck auf die Krankenhäuser.
"Den hohen Qualitätsanforderungen an die moderne Medizin werden wir durch weitere Schwerpunkt- und Zentrenbildung nachkommen" erklärt der ärztliche Leiter Univ.Prof. Dr. Walter Stenzl. Die Akutmedizin ist bereits weitgehend am Standort Feldbach konzentriert. Ab Mitte nächsten Jahres wird zwar der stationäre Teil der Chirurgie in Fürstenfeld eingestellt, chirurgische und urologische Operationen werden in der Tagesklinik jedoch in erhöhtem Ausmaß weiterhin durchgeführt. Ebenso bleibt die chirurgische Ambulanz für Notfälle und Erstbehandlung uneingeschränkt rund um die Uhr in Betrieb.
Fürstenfeld ist als Fachkrankenhaus mit Onkologie und chirurgischer Tagesklinik bereits heute gut positioniert. Diese Palette wird sogar noch erweitert: Fachärzte der Gynäkologie Feldbach werden unter Leitung von Prim. Univ.Doz. Dr. Hannes Hofmann künftig in der Tagesklinik operieren. Auch kleinere unfallchirurgische Eingriffe werden das Leistungsspektrum ergänzen. Die Bevölkerung des Bezirkes Fürstenfeld erhält dadurch ein zusätzliches, wohnortnahes, hochqualifiziertes medizinisches Leistungsangebot.
Darüber hinaus wird die Kapazität der Akutgeriatrie/Remobilisation und der
Palliativeinheit erweitert. 2013 wird mit einem Investitionsvolumen von 10,3 Millionen Euro ein neuer Stationstrakt errichtet. Nach dessen Fertigstellung stehen auch für Patienten dieser Fachbereiche modernste Einrichtungen bereit.
Pflegedirektor Gerhard Halbwirth sieht im Spitalsverbund Vorteile für das Pflegepersonal im verbesserten Wissenstransfer und durch gemeinsame Aus- und Fortbildung.
Neben der Stärkung des medizinisch-pflegerischen Bereiches erwartet man durch den Zusammenschluss der beiden Spitäler Synergien im Bereich der Versorgung, des Einkaufs, in der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sowie eine Konzentration der Verwaltung. Dadurch wird eine jährliche
Kosteneinsparung von rund 160.000 Euro erzielt.
| Landeskrankenhaus Feldbach - Direktion | Telefon: (03152) 899-3100 |
| PhDr. Christian Rath | Fax: (03152) 899-3109 |
| Ottokar-Kernstock-Straße 18, 8330 Feldbach | Email: direktion@lkh-feldbach.at |








