Eröffnungsfeier Umbau Altbau Knittelfeld Bauabschnitt zwei
Knittelfeld, 1. Juni 2012 -
Spitalsverbund Judenburg-Knittelfeld
Ein Etappensieg in und für die Zukunft
Drei Monate nach der feierlichen Fertigstellung des Sanierungsprojektes im Judenburger Spital feiert das Haus in Knittelfeld den nächsten erfreulichen baulichen Etappensieg. In einer Bauzeit von 24 Monaten wurde die Generalsanierung des Westtraktes mit einem Gesamt-kostenaufwand von 11,8 Millionen Euro exakt nach Plan durchgeführt. Großes Augenmerk wurde neben der hohen Ausstattungsqualität auch auf die Optimierung der organisatorischen Spitalsabläufe gelegt.
Die Zusammenführung der beiden Aichfelder Krankenhäuser gilt bundesweit als gelungener Beweis, wie in unserem Gesundheitssystem Synergien und Potenziale zum Wohle der PatientInnen ohne Einbußen hinsichtlich Sicherheit und Qualität genützt werden können. Mit der Errichtung des Spitalverbundes wurde zudem ein attraktives baulich-apparatives Modernisierungsprogramm für die beiden Standorte Judenburg und Knittelfeld in Gang gesetzt. Durch die Umsetzung zahlreicher Projekte (beispielsweise der Inbetriebnahme einer topmodernen Magnetresonanztomographieanlage oder der leistungsfähigen Durchleuchtungsanlage modernster Bauart) wurden in den letzten Jahren beachtliche infrastrukturelle Verbesserungen erzielt.
Der Standort Knittelfeld wird zu einem zukunftsweisenden internistischen und neurologischen Zentrum mit einer Topinfrastruktur ausgebaut. Nach der Fertigstellung des imposanten Zubaus (Bauabschnitt eins) vor fünf Jahren mit Kosten von über 19 Millionen Euro - biegt das Modernisierungsprogramm mit der Generalsanierung in die Zielgerade ein. Um einen fortlaufenden Betrieb zu gewährleisten, erfolgt diese in zwei getrennten Bauabschnitten. Der nun realisierte zweite Bauabschnitt betrifft die Generalsanierung des Westtraktes. Mit der abschließenden Generalsanierung des Osttraktes wird das Haus Knittelfeld dann über eine beispielgebende baulich apparative Infrastruktur verfügen.
Ein Bauprojekt von der und für die Obersteiermark
Spitalsbauten sind stets von hohem öffentlichen Nutzen. Zum einen wird die Spitalsinfrastruktur nachhaltig verbessert, zum anderen wird die Bauwirtschaft angekurbelt. Auch bei diesem Zubau konnte die bekannt hohe heimische Wertschöpfung von KAGes-Bauprojekten fortgesetzt werden: In den Ausschreibungen konnten sich die steirischen Firmen mit 78 Prozent der Gesamtsumme, d.s. beachtliche 9,2 Millionen Euro, durchsetzen und damit der heimischen Bauwirtschaft einen kräftigen Impuls geben. 22 Prozent davon wurden von Bauunternehmen aus der Obersteiermark erbracht.
Die Generalsanierung des Westtraktes im Detail
• Untergeschoss: Medikamentenversorgung, Technische Dienste, Haustechnik
• Erdgeschoss: Notfallaufnahme, Ambulanz, Innere Medizin u. Neurologie, Verwaltung
• Erstes Obergeschoss: Palliativstation mit acht Betten
• Zweites Obergeschoss: Sonderklasse-Station mit 22 Betten
• Dachgeschoss: Archive, Haustechnik
• Außenanlagen: Rettungszufahrt, Neugestaltung Hauptzugang, Patientengarten
Zahlen & Fakten
Kosten .......................................................................................................... 11,8 Mio. €
Baubeginn ........................................................................................................ Mai 2010
Übergabe ..........................................................................................................Mai 2012
Inbetriebnahme ............................................................................................... Juni 2012
Bauzeit ........................................................................................................... 24 Monate
Nutzfläche ........................................................................................................ 1.930 m²
Versorgungsflächen ............................................................................................. 282 m²
Verkehrsflächen ................................................................................................... 780 m²







